Die Polsterung fängt die vertikalen und horizontalen Stosskräfte auf und federt sie ab. Durch diese Dämpfung wird das Transportgut vor Beschädigungen geschützt. Die Stossfestigkeit von Polstermitteln wird z.B. beim Test eines Paketes mit einem bestimmten Gewicht aus festgelegter Fallhöhe bestimmt.
Nach einem Stoss muss sich das Polstermittel wieder in die ursprüngliche Form zurückbilden. Auch bei mehrmaliger Belastung darf die Polsterung nicht nachgeben. Diese Eigenschaft ist sehr wichtig, da die Güter mehrmaligen Stoss- und Schlagkräften ausgesetzt sind.
Bei Temperaturunterschieden und hoher Luftfeuchtigkeit muss die Dämpfung weiterhin gewährleistet sein. Das Polstermittel darf die Feuchtigkeit nicht aufnehmen, ansonsten geht die Dämpferwirkung verloren. Bei korrosionsfähigen Gütern besteht ausserdem die Gefahr einer Korrosionsförderung.
Die statische Flächenlast sind Kräfte, die nur während der Lagerung vom Transportgut auf die Polsterung einwirken. Das Polstermittel muss dem Gewicht der Waren standhalten.
Es dürfen keine Resonanzfrequenzen entstehen. Bei einer Resonanzfrequenz unterstützt das Polstermittel die Schwingungen der Güter und vermindert die Dämpfwirkung.
Um das richtige Polstermittel für die Transportgüter zu bestimmen, sind Unterlagen vom Hersteller nötig. Darin sind die technischen Angaben enthalten.